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die Reiseroute

Seidenstraße - Pamir

Duschanbe - Kalajchum - Chorog - Pamir-Highway - Murgab - Kara Köl - Sary Tasch - Osch - Tschytschkan - Bischkek


Im touristischen Dornröschenschlaf führt die zentralasiatische Republik Tadschikistan ein unbekanntes Dasein. Wer sich allerdings auf den Weg macht in diesen Gebirgsstaat, entlang des Pamir-Highway, wird grandiose Berglandschaften und eine überaus freundliche Bevölkerung antreffen. So vielfältig die Farben und Formen der Berge sind, so bunt sind auch die Völker, die hier leben: Tadschiken, Usbeken, Russen, Tataren, Kirgisen und Deutsche. Die alte Tradition des Seidenbaus wird seit Jahrtausenden gepflegt, und Wein wird in Tadschikistan schon seit Menschengedenken angebaut. Eine ungewöhnliche Reise entlang uralter Kulturlandschaften zu den ältesten Bewohnern des Pamir.

1. Tag: SO Hinflug
Abflug von Frankfurt nachm., Linienflug via Istanbul nach Duschanbe.

2. Tag: MO Duschanbe  MA
Ankunft frühmorgens in Duschanbe, Hauptstadt Tadschikistans. ***Hotel. Nachm. Stadtbes.: Basar, eines der interessanten Museen (Museum der Nationalen Kunstschätze oder Nationalmuseum). Sehenswert auch die Hadshi-Jakub-Moschee und die Flaniermeile der Stadt, der Rudaki-Prospekt.

3. Tag: DI Westl. Pamir - Kalajchum  FMA
Morgens Abfahrt von Duschanbe, über den Charurabot Pass (3.252 m NN) im Westpamir. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Gegen Abend erreichen wir Kalajchum, wo der legendäre Pamir-Highway beginnt (300 km). Übern. im privaten Gästehaus.

4. Tag: MI Unterwegs nach Chorog  FMA
Fahrt auf einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt, dem Pamir-Highway. Zunächst nach Ruschan, am Zusammenfluss von Pjansch und Bartang (120 km). Weiter durch die Pjansch-Schlucht bis Chorog (2.200 m), Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan. Die hier wohnenden Bergtadschiken gehören zu den ältesten Völkern Mittelasiens. Einfaches Hotel.

5. Tag: DO Chorog - Ischkaschim  FMA
Besuch des Regionalmuseums, das einen guten Einblick in die Kultur und Geschichte der Bergtadschiken (auch Pamiri genannt) gibt, und des Botan. Gartens. Mittags Abfahrt in Richtung Ischkaschim (100 km), die Pjansch Schlucht weiter flussaufwärts und dann in ein Seitental. Übern. in einem tradit. Pamiri-Haus in Ischkaschim.

6. Tag: FR Wachan-Tal  FMA
Erkundungen im Tal des Wachan, mit atemberaubendem Blick auf die Gipfel der Sechstausender. In der Nähe das Jamchum-Fort aus dem 3. vorchr. Jh. Leichte Wanderung in den abgelegenen Gebirgstälern, hier leben noch seltene Tierarten wie Sibirische Steinböcke, Braune Murmeltiere, Bartgeier oder die scheuen Tibet-Königshühner. Anschl. zu den heißen Quellen von Bibi Fatima. 2 Nächte im privaten Gästehaus in Ljangar.

7. Tag: SA Wachan-Tal  FMA
In Ljangar, stets ein strategisch wichtiger Punkt an der Seidenstraße, vereinen sich die Flüsse Pamir und Wachan zum Pjansch. Ausflug in die Umgebung, nahebei die Ruinen der Ratm Festung. Kurze Wanderung zu den Felszeichnungen, über 600 Petroglyphen stellen Jagdszenen mit Sibirischen Steinböcken, Baktrischen Kamelen usw. dar.

8. Tag: SO Chargusch - Murgab  FMA
Fahrt zum Ort Chargusch. In der Nähe entspringt der wichtigste Fluss des sowjetischen Orients, der Amurdarja. Dann auf steiler Straße zu einem der höchsten Pässe des Pamirs, dem Chargusch- Pass (4344 m NN), mit herrlichem Panoramablick. Unterwegs immer wieder abgeschiedene Pamiri-Dörfer. Kurz vor Murgab das historische Schor Bulak Observatorium. Einfaches Hotel in Murgab.

9. Tag: MO Murgab – Kara Köl-See  FMA
Vorm. Rundgang durch Murgab mit Besuch des Basars. Dann Weiterfahrt zum größten See im Pamir, dem Kara Köl-See auf einer Höhe von 3.914 m, uraltes Siedlungsgebiet kirgisischer Nomaden. In jedem Frühjahr ziehen sie mit ihren Pferde- und Yakherden auf die Sommerweiden. 2 Jurtenübern. bei Kirgisischen Nomaden.

10. Tag: DI Kara Köl-See  FMA
Heute erkunden wir in einer leichten Wanderung die Berge am Kara Köl. Mit etwas Glück trifft man hier auf die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe oder Schneeleoparden. Wer nicht wandern möchte, kann den Nomaden bei ihren alltäglichen Aktivitäten zuschauen, z.B. der Herstellung von Kumyz aus Stutenmilch, oder das Backen von Fladenbroten. Falls die Pferdeherden in der Nähe sind, Möglichkeit zu einem Ausritt.

11. Tag: MI Kyzyl Art - Sary Tash  FMA
Über den eindrucksvollen Kyzyl-Art-Pass (4.230 m) gelangen wir nach Kirgisien. Auf der Abfahrt vom Pass bei gutem Wetter schöner Blick auf den höchsten Berg im kirgisischen Teil des Pamir: Der Pik Lenin ist mit 7.134 m ein gewaltiger Eisriese. Auf der Weiterfahrt nach Sary Tash passieren wir kleine Bergdörfer oder treffen auf Nomaden am Wegrand. Privates Gästehaus in Sary Tasch.

12. Tag: DO Osch  FMA
Frühe Weiterfahrt nach Osch. Nach Überqueren der Gebirgskette des Kitschi-Alai verlassen wir den Pamir und kommen in das Ferghana-Becken, eine der fruchtbarsten Ebenen des Orients und Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Hier liegen berühmte Städte der Seidenstraße wie Uzgen, Kokand und Osch. **Hotel (2 Nächte).

13. Tag: FR Osch  FMA
Besichtigungen in Osch, eine der ältesten Städte an der Seidenstraße: Sulaiman-Tasch, eine Pilgerstätte des Islam, das Historische Museum und der Basar. Abends Besuch einer traditionellen Teestube.

14. Tag: SA Uzgen – Tschytschkan-Schlucht  FMA
Über Uzgen mit einem historische Minarett und Mausoleen aus der Karachanidenzeit Fahrt durch das Ferghana-Becken. Dieses uralte Kulturland ist bekannt für Reis- und Baumwollanbau. Anschl. durch die Naryn-Schlucht und entlang des Toktogul Sees zur malerischen Tschytschkan-Schlucht. Hier findet man die in Mittelasien seltenen Gebirgs-Taigawälder, in denen noch Isabell-Braunbären leben. Unser ***Hotel am Gebirgsfluss.

15. Tag: SO Tienschan-Berge - Bischkek  FMA
Entlang der Tschytschkan-Schlucht und über den Ala-Bel-Pass (3.184 m) zur landschaftl. einmaligen Hochebene Suusamyr, an deren Ende wir den Töö-Aschuu-Pass (3.586 m), den einzigen Passtunnel des Landes, überwinden. Weiter durch das Tschujtal, altes Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen, mit Stop in einem Dorf. Am Spätnachm. erreichen wir die Hauptstadt Bischkek. 2 Nächte im ***Hotel.

16. Tag: MO Bischkek (Ala-Artscha-N.P.)  FMA
Vor den Toren Bischkeks liegt das Gebirgstal Ala Artscha. Wegen seiner reichhaltigen Fauna und Flora wurde es noch zu Sowjetzeiten zum Nationalpark erklärt. Besuch des Nationalpark-Museums, leichte Wanderung durch die Bergwälder und alpinen Matten im Schutzgebiet. Am späten Nachm. bleibt noch etwas Zeit, sich die Stadt anzuschauen.

17. Tag: DI Rückflug – Ankunft
Morgens Rückflug – wieder mit Stop in Istanbul – nach Frankfurt, Ankunft nachmittags.

Und ich bleibe dann eine Woche in Istanbul!!

18.8.09 16:43
 


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